Das Konzept der sozialpädagogischen Diagnosen für Kinder, Jugendliche und Familien, ist eine Methode der strukturierten Fallbesprechung im Rahmen der Hilfeplanung der Familien- und Jugendhilfe.
Es stellt die Selbstdeutungen der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Familienmitglieder in den Vordergrund und trägt somit zentralen Qualitätskriterien des Hilfeplanprozesses - Betroffenenbeteiligung und Partizipation - Rechnung.
bei Unklarheit der Hilfeform
Wenn nicht alle Familien die Hilfe mittragen oder bei unterschiedlichen Einschätzungen der Beteiligten
Bei Familien mit langen Helferketten ("Jugendhilfedynastien")
Als Unterbringungsvermeidung oder als Vorbereitung der Rückfhrung ins Elternhaus
Bei Familien mit akuter oder latenter Kindeswohlgefährdung
Multiproblemfamilien
Als Neuentscheidungshilfe bei Familien, die schon viele Hilfen bekommen haben, die aber bisher keinen Erfolg zeigten ("austherapierte Familien")
